
Jeden 1. und 3. Sonntag 14.30 bis 17.30
Die aktuelle Ausstellung mit Werken des Künstlers Heïn Eric Diekel widmet sich der Landschaft als lebendigem, sich stetig wandelndem Erfahrungsraum. Ausgangspunkt der Malerei ist Darney in Frankreich, wo der Künstler lebt.
Zu sehen ist ein außergewöhnlicher Werkzyklus: 365 Landschaftsgemälde – alle im gleichen Format – entstanden im Verlauf eines Jahres. Zusammen bilden sie ein malerisches Tagebuch, das den kontinuierlichen Dialog des Künstlers mit der Natur dokumentiert. Jeder Tag bringt neue Eindrücke hervor, neue Farbklänge, neue Stimmungen.
Die Landschaft wird dabei nicht dokumentiert, sondern innerlich aufgenommen, „eingeatmet und gespeichert“. Noch am selben Tag überträgt der Künstler diese Eindrücke in Ölmalerei. Wie er selbst sagt: „Ich sammle die Farben und Formen im Kopf, und sie fließen danach aus meiner Hand zu einem Bild.“
Die Werke bewegen sich häufig an der Grenze zur Abstraktion. In der intensiven Betrachtung beginnen sich Formen herauszulösen: Figuren, Tiere oder fantastische Wesen scheinen aufzutauchen.
Die Ausstellung eröffnet einen poetischen Zugang zur Landschaft – nicht als Abbild, sondern als fortlaufender Prozess, als Verdichtung von Wahrnehmung, Erinnerung und Zeit.
Ausstellungseröffnung: 17.04.2026 um 19 Uhr
Tag der offenen Tür: 19.04.2026. 11–18 Uhr


