
Jeden 1. und 3. Sonntag 14.30 bis 17.30
Basierend auf eigenen Geschichten und freien Gedankenspielen gestaltet Hyun-Gyoung Kim Zeichnungen, malerische Arbeiten und Plastiken, die motivisch deren Inhalt aufgreifen. Es entstehen skulpturale Metamorphosen, häufig surreale Tier- oder Mischwesen und neue Realitäten, die assoziativ funktionieren.
Kims plastische Arbeiten, häufig aus Acrylharz gegossen, kombinieren auf subtile Art organische Formen mit perfekt geschliffenen und vorwiegend monochromen Oberflächen. Sie bleiben gegenständlich erkennbar, durchbrechen das Vertraute jedoch durch kleine Irritationen. Feine Erweiterungen in Form deplatzierter Körpermerkmale oder Ergänzungen, die den narrativen Charakter hervorheben, durchbrechen die strengen, formal vereinfachten Grundformen. Der Blick wird auf scheinbar nebensächliche und humorvolle Details gelenkt und lässt dabei Raum für eigene Assoziationen.
Malerisch arbeitet die Künstlerin mit gleichmäßig und kräftig aufgetragenen Farben in präziser und kleinteiliger Ausführung. Perspektive und Räumlichkeit treten zugunsten eines fantasievollen Nebeneinanders von bunten Flächen und Linien in den Hintergrund. Auch hier nutzt Kim Erinnerungen und Empfindungen für ihre Motive, immer in Verbindung mit einem feinen, manchmal absurden Humor.
Die 1970 in Südkorea geborene Hyun-Gyoung Kim hat an der Won-Kang Universität in Iksan (Korea) und an der Kunstakademie Münster bei Reiner Ruthenbeck und Katharina Fritsch studiert und hat 2022 den CityARTists-Preis erhalten.


